Kinesio-Taping

Diese sanfte Form der Schmerztherapie („kinesis“ = griechisch für Bewegung) wurde vor 20 Jahren von dem japanischen Chiropraktiker Kenzo Kase entwickelt. Seit Anfang der neunziger Jahre wird Kinesio-Taping auch in Europa
und den USA von vielen Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Diplomsportlehrern und Ärzten angewendet.
Ein elastisches Tape und eine spezielle Form der Anwendung ermöglichen die schnelle Linderung von
Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Aus diesem Grund wird Kinesio-Taping auch gerne bei
Sportlern praktiziert. Die Anwendung ist völlig schmerzlos, fördert den körpereigenen Heilungsprozess
und hat eine spezifische Wirkung auf Muskeln und Gelenke sowie auf das Lymph- und Nervensystem.

Kinesio-Taping

Kinesio-Taping führt zu einer Dämpfung von schmerzauslösenden Reizen, hat einen stimulierenden
Effekt und fördert die Entspannung – vergleichbar einer sanften, wohltuenden Massage.
Bei Schwellungen und Lymphstau sorgt diese Methode durch Druckentlastung in den betroffenen
Geweben für einen beschleunigten Lymphabfluss und eine verbesserte Durchblutung.
Je nach Art der Anwendung wird eine anregende (z.B. bei Muskelschwäche) oder entkrampfende
Wirkung (z.B. bei Verspannungen) erzielt. Darüber hinaus wird die statische und dynamische
Koordination positiv beeinflusst und es kommt zu einer besseren Beweglichkeit der Gelenke.